Veröffentlicht am 15.05.2022 10:33

Theo Waigel sieht keine Rolle für sich in der Passion

Besucher verfolgen den ökumenischen Gottesdienst vor der Premiere für die 42. Passionsspiele. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)
Besucher verfolgen den ökumenischen Gottesdienst vor der Premiere für die 42. Passionsspiele. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)
Besucher verfolgen den ökumenischen Gottesdienst vor der Premiere für die 42. Passionsspiele. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Ex-CSU-Chef Theo Waigel sieht für sich und seinen Nachfolger Markus Söder keine Rolle in der Passionsgeschichte. „Wir haben gerade überlegt, welche Rollen im Passionsspiel für uns denkbar wären - und wir sind auf nichts gestoßen“, sagte der frühere Bundesfinanzminister bei der Premiere der Oberammergauer Passionsspiele am Samstag. Es sei Spielleiter Christian Stückl gelungen, „diese 2000 Jahre alte Geschichte“ aktuell zu erzählen. „Es wird nie langweilig.“

Nach einem Pestgelübde aus dem Jahr 1633 zeigt Oberammergau alle zehn Jahre „das Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus“. Wegen der Pandemie hatte Spielleiter Christian Stückl die eigentlich für 2020 angesetzte Passion um zwei Jahre verschoben. An den Spielen wirken rund 2100 Einwohnerinnen und Einwohner mit - fast das halbe Dorf.

© dpa-infocom, dpa:220515-99-294493/2

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