Veröffentlicht am 15.08.2022 12:58

Schwülwarmes Wetter mit Gewittern und Schauern erwartet

Wolkenverhangener Himmel im Allgäu. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Wolkenverhangener Himmel im Allgäu. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Wolkenverhangener Himmel im Allgäu. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)

Die Luft, die aus südwestlicher Richtung nach Bayern zieht, ist warm, aber zunehmend auch feucht. Besonders in Alpennähe werden daher teils kräftige Gewitter mit Sturmböen und Hagel erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mit. Doch auch in Teilen Frankens, Niederbayerns und im Berchtesgadener Land kann es im Lauf der Woche zu Schauern kommen.

Zum Wochenstart ist es wechselnd bis stark bewölkt. An den Alpen und im Umfeld der Schwäbisch-Fränkischen Alb kommt es dem DWD zufolge gegen Montagabend zu teils kräftigen Schauern. Lokal kann es Starkregen, Hagel und Sturmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde geben. Die Höchstwerte liegen zwischen 23 Grad im Allgäu und im Oberland und 29 Grad in Mainfranken. Vor allem in Nordbayern besteht eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr mit Stufe 3 bis 4 von 5.

Am Dienstag steigen die Temperaturen auf rund 26 Grad im Allgäu und 32 Grad am unteren Main. Tagsüber kommt es zu schwachem, im Norden Bayerns mäßigen Wind aus Südwest und an den Alpen zu schwachem Nordostwind. Insgesamt soll der Tag den Meteorologen zufolge recht sonnig werden mit geringem Schauerrisiko in Franken.

Gegen Mitte der Woche wird die Sonne zunehmend von Wolken verdrängt und es kommt im westlichen Franken und in Schwaben zu Schauern und einzelnen Gewittern. Bei Temperaturen zwischen 27 und 33 Grad bleibt es vielerorts heiß, wobei nur ein schwacher Wind erwartet wird. Am Donnerstag wechseln sich vielerorts Schauer und Sonne ab und es wird schwülwarm.

Dieses wechselhaftere und nicht mehr hochsommerlich warme Wetter wird nicht nur in Bayern, sondern ab Mitte der Woche in ganz Deutschland erwartet. Meteorologen sagen voraus, dass dadurch die Chancen steigen, die Trockenheit allmählich etwas zu mindern und die Waldbrandgefahr zu reduzieren.

© dpa-infocom, dpa:220815-99-393538/2

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