Meister Alba Berlin glänzt direkt - Auch Bayern siegt

Albas Jaleen Smith (2.v.r) kommt frei zum Korbleger. (Foto: Joerg Carstensen/dpa)
Albas Jaleen Smith (2.v.r) kommt frei zum Korbleger. (Foto: Joerg Carstensen/dpa)
Albas Jaleen Smith (2.v.r) kommt frei zum Korbleger. (Foto: Joerg Carstensen/dpa)

Titelverteidiger Alba Berlin und Herausforderer FC Bayern München haben ihre Favoritenrolle in der Basketball-Bundesliga untermauert und ihre ersten Playoff-Duelle deutlich für sich entschieden. Der Hauptrundensieger aus der Hauptstadt gewann am Freitagabend mit 114:89 (61:45) gegen den alten Rivalen Brose Bamberg und zeigte dabei eine exzellente Offensivleistung. In der Serie im Modus best-of-five führen die Berliner mit 1:0. Die Münchner setzten sich nach zuvor drei Saisonniederlagen mit 77:53 (36:31) gegen Angstgegner Niners Chemnitz durch. Wer zuerst drei Spiele gewinnt, erreicht das Halbfinale.

Beste Werfer der Berliner waren Johannes Thiemann (19 Punkte) und Jaleen Smith (16). Bambergs Defensive agierte über weite Strecken viel zu lasch, die einem Offensivspektakel gleichende Partie war schon im dritten Viertel quasi entschieden. Für die Gäste erzielte Omar Prewitt 17 Punkte.

Alba feierte bereits den zwölften Liga-Sieg in Serie. „Das war eine peinliche erste Halbzeit. Es war respektlos. Wir müssen zeigen, dass wir es verdient haben, in diesen Playoffs zu spielen“, sagte Bamberg-Coach Oren Amiel bei Magentasport.

Deutlich schwerer taten sich die Telekom Baskets Bonn, die ihr erstes Heimspiel gegen die Hamburg Towers erst nach Verlängerung mit 100:98 (91:91, 41:42) gewannen. Überragender Mann der Partie war Peter Jackson-Cartwright mit 36 Punkten. Matchwinner wurde aber Javontae Hawkins, der eine Sekunde vor Schluss das Spiel mit einem Dreier entschied - zuvor hatte er in der regulären Spielzeit ausgeglichen.

© dpa-infocom, dpa:220514-99-281681/3

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