Ansbacher landet im Mittelfeld bei der von Asien dominierten WM | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.07.2023 14:49

Ansbacher landet im Mittelfeld bei der von Asien dominierten WM

619,2 Ringe brachten Justus Ott (hier bei einem Ligawettkampf) auf Platz 42 im Einzelwettbewerb der WM. (Foto: Alexander Keck)
619,2 Ringe brachten Justus Ott (hier bei einem Ligawettkampf) auf Platz 42 im Einzelwettbewerb der WM. (Foto: Alexander Keck)
619,2 Ringe brachten Justus Ott (hier bei einem Ligawettkampf) auf Platz 42 im Einzelwettbewerb der WM. (Foto: Alexander Keck)

Die deutschen Nachwuchssportschützen um den Ansbacher Justus Ott landeten bei der Weltmeisterschaft in Korea mit dem Luftgewehr im unteren Mittelfeld.

Bei seinem ersten Einsatz in Changwon belegte Ott Platz 42 unter den gut 60 Startern im Einzelwettbewerb. Der 19-Jährige vom SV Petersaurach erzielte 619,2 Ringe, eine ordentliche Leistung. 101,9 Ringe in der ersten Serie (zehn Schuss) bedeuteten einen verhaltenen Start, wobei vor allem eine 9,1 mit dem dritten Schuss ein besseres Ergebnis verhinderte. Es folgte ein starker Abschnitt mit 104,0 Ringen.

In den weiteren vier Serien kam der Industriemechaniker auf 102,4, 104,3, 103,4 und 103,2 Ringe und bestätigte damit die in der Qualifikation erzielten Ergebnisse. Auf ähnlichem Niveau bewegten sich die Teamkollegen Nils Friedmann (München, 620,8) und Nils Palberg (Holzwickede, 620,0).

In der Teamwertung kamen die deutschen Junioren damit auf Rang acht unter zehn Mannschaften. Die Medaillen gingen hier an Indien, China und Südkorea, was die Dominanz der asiatischen Starter bei diesen Titelkämpfen bestätigte.

Gut 627 Ringe waren nötig, um sich für das Finale im Einzel zu qualifizieren. Den Titel holte sich der Franzose Romain Aufrere, einer von zwei Europäern, die sich für den Kampf um die Medaillen qualifizieren konnten. Die restlichen sechs Finalplätze teilten sich Inder und Chinesen.

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Einen weiteren Start bei der WM absolviert Ott im Dreistellungskampf mit der Kleinkaliberbüchse.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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