Zwei Schwerverletzte nach missglücktem Überholmanöver auf A7

Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. (Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)
Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. (Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)
Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. (Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)

Bei einem Unfall nach einem gefährlichen Überholmanöver auf der Autobahn 7 im Landkreis Oberallgäu sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte ein 58 Jahre alter Autofahrer am Mittwochnachmittag zwischen Dietmannsried und Kempten versucht, ein Auto rechts zu überholen. Dabei touchierte dieser beim Einscheren das Auto einer 33-Jährigen.

Daraufhin verlor die Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam links von der Fahrbahn ab, streifte die linke Mittelschutzplanke und schleuderte anschließend gegen die Schutzplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn. Als das Auto schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam, raste ein entgegenkommendes Motorrad in das Auto hinein. Die Autofahrerin und der 71 Jahre alte Motorradfahrer mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Der Führerschein des Mannes sei sichergestellt worden, hieß es. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Die A7 war zwischenzeitlich für knapp eineinhalb Stunden komplett gesperrt.

© dpa-infocom, dpa:220818-99-425412/2

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