Veröffentlicht am 30.09.2022 13:38

Zoll schickt Laster mit 128.000 FFP2-Masken in Türkei zurück

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". (Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild)
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". (Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild)
Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". (Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild)

Einen Laster mit 128.000 FFP2-Masken hat das Zollamt im oberbayerischen Altötting zurück in Richtung Türkei geschickt. Der Fahrer habe keinen Nachweis vorlegen können, dass die Masken europäische Qualitätsstandards erfüllen, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts Rosenheim am Freitag. Ein solcher Nachweis sei aber notwendig für die Einfuhr medizinischer Produkte, die nicht aus dem Europäischen Wirtschaftsraum stammen.

Der Fahrer des Lasters hatte sich am Donnerstag mit seiner Ladung beim Zollamt Altötting eingefunden. Die Zollbeamten entnahmen aus den insgesamt 160 Kartons eine Stichprobe und legten diese der Regierung von Oberbayern vor. Diese habe letztlich entschieden, dass die Masken nicht eingeführt werden dürften. Der Lkw musste mit seiner Ladung die Rückreise antreten.

© dpa-infocom, dpa:220930-99-957914/3

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