Veröffentlicht am 27.07.2022 12:19

Weniger Spenden für „Brot für die Welt“ aus Bayern

Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben Menschen in Bayern weniger Geld an das Hilfswerk „Brot für die Welt“ gespendet. Rund 10,6 Millionen Euro gingen 2021 im Freistaat an die evangelische Organisation und damit knapp eine Million weniger als im Vorjahr, teilte ein Sprecher des Hilfswerks am Mittwoch in Nürnberg mit.

Trotz des Rückgangs stehe Bayern damit weiterhin vor Baden-Württemberg an der Spitze der Landeskirchen. Das schlechtere Ergebnis erklärte die Präsidentin der Diakonie Bayern, Sabine Weingärtner, damit, dass in das Jahresergebnis 2021 auch die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen seien. „Diese sind aufgrund der Corona-Pandemie jedoch oftmals abgesagt worden“, betonte sie.

Das Hilfswerk unterstützt weltweit Menschen in Armut. Bundesweit erhielt die Organisation im Jahr 2021 den Angaben zufolge mehr als 63,6 Millionen Euro Spenden und damit 13,2 Millionen Euro weniger als 2020.

© dpa-infocom, dpa:220727-99-172897/2

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