Veröffentlicht am 11.08.2022 11:18

„Wahnsinn“: Mehrere Gebäude nach Scheunenbrand zerstört

Ein Mitglied der Feuerwehr beim Löscheinsatz. (Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)
Ein Mitglied der Feuerwehr beim Löscheinsatz. (Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)
Ein Mitglied der Feuerwehr beim Löscheinsatz. (Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)

Nach dem Brand im fränkischen Geroda im Landkreis Bad Kissingen ist ein Großteil der betroffenen Häuser komplett zerstört. Auch in der Nacht zum Donnerstag sei das Feuer dreimal wieder kurz entfacht, sagte der Kreisbrandmeister Alexander Marx am Donnerstag. Der Brand war am Mittwoch vermutlich in einer Scheune ausgebrochen und anschließend auf mindestens fünf weitere Gebäude übergesprungen. Erste Erkenntnisse deuten auf eine Selbstentzündung eingelagerter Heuballen hin, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte.

Der Kreisbrandmeister bezeichnet das Schadensbild als „völliger Wahnsinn“. Der Brand habe sich sehr schnell ausgebreitet. „Dass ein Feuer sogar über eine Straße springt, ist ungewöhnlich“, so Marx. Zum Funkenflug habe vermutlich der Wind beigetragen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis Donnerstagmorgen an.

Bei dem Großbrand waren am Mittwoch und Donnerstagmorgen 200 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Anwohner wurde leicht verletzt. 23 Menschen ließen sich laut Kreisbrandmeister medizinisch untersuchen. Die Schadenhöhe wird auf im sechsstelligen Bereich geschätzt.

© dpa-infocom, dpa:220811-99-349681/4

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