09.05.22, 10:43

Vollbremsung für ein Reh führt zu zwei Unfällen

Bei zwei Unfällen war die Polizei nach der Vollbremsung für ein Reh gefordert. (Foto: Manfred Blendinger)
Bei zwei Unfällen war die Polizei nach der Vollbremsung für ein Reh gefordert. (Foto: Manfred Blendinger)
Bei zwei Unfällen war die Polizei nach der Vollbremsung für ein Reh gefordert. (Foto: Manfred Blendinger)

Für ein Reh trat eine 35-Jährige auf der A6 voll in die Eisen. Es kam zu zwei Unfällen.

Die Frau aus dem Landkreis Ansbach war am Samstag gegen 22.15 Uhr auf der A6 in Richtung Nürnberg unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Aurach wollte sie eigenen Angaben zufolge einem Reh ausweichen, das über die Fahrbahn lief.

Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Ihr Wagen krachte in die Mittelschutzplanke und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen.

Ein hinter ihr fahrender 54-Jähriger prallte in seinem Auto mit Anhänger in das Unfallwrack. Die Unfallverursacherin kam verletzt ins Klinikum Ansbach.

Unmittelbar darauf fuhr ein 28-Jähriger mit seinem Kleintransporter in den quer stehenden Anhänger. Der Sachschaden liegt bei rund 21.000 Euro. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Weinberg und Schnelldorf banden ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn und reinigten diese anschließend.

Den Stau hinter der Unfallstelle erkannte ein 36-Jähriger zu spät. Er fuhr mit seinem Auto nahezu ungebremst auf den Anhänger eines stehenden Pkw auf. Sein Fahrzeug wurde nach oben gedrückt und blieb zum Teil auf dem Dach des Pkw vor dem Anhänger liegen.

Der Beifahrer in diesem Fahrzeug wurde dadurch leicht verletzt. Der Sachschaden bei dem Folgeunfall liegt bei rund 20.000 Euro, schätzt die Polizei.

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