Veröffentlicht am 21.05.2022 20:09

Verpasst Stefan Leitl 96-Trainingsauftakt?

Der Fürther Trainer Stefan Leitl wird vor Spielbeginn offiziell verabschiedet. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Der Fürther Trainer Stefan Leitl wird vor Spielbeginn offiziell verabschiedet. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Der Fürther Trainer Stefan Leitl wird vor Spielbeginn offiziell verabschiedet. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

Der Wechsel von Greuther Fürths Trainer Stefan Leitl zu Hannover 96 verläuft mit Störgeräuschen. Der Vertrag des 44-Jährigen mit dem fränkischen Bundesliga-Absteiger ist noch bis zum 30. Juni gültig. Die Fürther könnten deshalb eine Teilnahme Leitls am Trainingsauftakt der 96er am 8. Juni unterbinden. „Wir können es nur im Einvernehmen mit den Fürthern lösen. Das ist noch nicht geschehen“, sagte Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind dem Internetportal „Sportbuzzer“.

Auch der Fürther Sportchef Rachid Azzouzi erklärte: „Es ist noch gar nichts klar. Er hat noch einen Vertrag bis zum 30. Juni. 96 hat bei uns keine Priorität. Der neue Trainer ist jetzt da, neue Spieler müssen geholt werden, bei uns stehen andere Themen ganz oben.“

Dank einer Ausstiegsklausel in seinem Fürther Vertrag wird Leitl bereits in diesem Sommer für eine Ablösesumme von 500 000 Euro nach Hannover wechseln. Azzouzi beklagte zuletzt aber fehlenden Stil und Respekt bei dem Zweitliga-Club aus Niedersachsen. Leitls Wechsel nach Hannover wurde frühzeitig publik.

Zudem äußerte sich 96-Ikone und Talentscout Dieter Schatzschneider bei einer Veranstaltung der Zeitung „Neue Presse“ despektierlich über die Fürther und kommentierte zudem öffentlich das vermeintliche Interesse seines Clubs an SpVgg-Stürmer Branimir Hrgota.

„Der Trainer arbeitet bei uns, der Spieler hat zwei Jahre Vertrag bei uns – wir haben noch nie über Spieler von Hannover geredet. Das macht man nicht“, sagte Azzouzi dazu. Nachfolger Leitls in Fürth wird der Schweizer Marc Schneider.

© dpa-infocom, dpa:220520-99-367707/2

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