Veröffentlicht am 10.08.2022 12:47

Vermisster 85-Jähriger in einem Geräteschuppen entdeckt

Eine gutes Ende fand eine große Suchaktion der Polizei in Dinkelsbühl. (Symbolbild: Manfred Blendinger)
Eine gutes Ende fand eine große Suchaktion der Polizei in Dinkelsbühl. (Symbolbild: Manfred Blendinger)
Eine gutes Ende fand eine große Suchaktion der Polizei in Dinkelsbühl. (Symbolbild: Manfred Blendinger)

Geräusche aus einem Geräteschuppen beendeten nach 16 Stunden eine Suchaktion der Polizei. Ein 85-Jähriger war aus einem Altenheim in Wassertrüdingen verschwunden.

Der Mann hatte das Heim am Montagabend gegen 20 Uhr verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt. Aufgrund seines Gesundheitszustandes war zu vermuten, so die Polizei, dass der Mann orientierungslos umherirrte und sich in einer hilflosen Lage befand. Noch am gleichen Abend startete die zuständige Inspektion in Dinkelsbühl deshalb eine Suchaktion mit der Unterstützung der Feuerwehr Wassertrüdingen.

Zum Einsatz kamen auch Personensuchhunde der Polizei und des BRK sowie eine Wärmebild-Drohne der Feuerwehr. Doch die Absuche angrenzender Waldgebiete und Ortschaften blieb ohne Ergebnis. Auch die Überprüfung von möglichen Kontaktadressen brachte keine Hinweise, wo der Vermisste sein könnte.

In der Nacht wurde die Suche unterbrochen und am Dienstagvormittag fortgesetzt, unter anderem in Waldgebieten in der näheren Umgebung. Dabei setzte die Polizei auch einen Hubschrauber und die Reiterstaffel des Polizeipräsidiums Mittelfranken ein.

Bis zur Mittagszeit brachte die Aktion keinen Erfolg. Doch gegen 12.15 Uhr kam aus Wassertrüdingen der entscheidende Hinweis eines Anwohners der Wasserwerkstraße. Dieser hatte in einem Geräteschuppen verdächtige Geräusche gehört und nachgesehen. Er fand in dem Schuppen nach den Angaben der Polizei einen entkleideten, offensichtlich verwirrten, älteren Mann. Eine hinzugezogene Streife stellte fest, dass es sich um den Vermissten handelte. Außer einer leichten Unterkühlung und einer kleineren Blessur am Kopf war der 85-Jährige unverletzt. Er kam nach der Erstversorgung durch das BRK in ein Krankenhaus.

Manfred Blendinger

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