Veröffentlicht am 26.09.2022 11:14

Verband: Auch Spielzeug wird in der Energiekrise teurer

Die Spielwarenindustrie rechnet mit steigenden Preisen im Weihnachtsgeschäft. (Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa)
Die Spielwarenindustrie rechnet mit steigenden Preisen im Weihnachtsgeschäft. (Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa)
Die Spielwarenindustrie rechnet mit steigenden Preisen im Weihnachtsgeschäft. (Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa)

Wegen der andauernden Energiekrise in derFolge des russischen Angriffs auf die Ukraine rechnet dieSpielwarenindustrie mit steigenden Preisen im Weihnachtsgeschäft.„Die Erhöhungen der Hersteller dürften sich durchschnittlich um fünfbis sechs Prozent bewegen“, sagte Ulrich Brobeil, Geschäftsführer desDeutschen Verbandes der Spielwarenindustrie (DVSI), der Düsseldorfer„Rheinischen Post“ (Montag).

Bei einer repräsentativen Umfrage unter den 215 Mitgliedsunternehmengehen laut Brobeil 83 Prozent neben den Einsparungen bei denEnergiekosten auch von Preiserhöhungen als Option aus. Bei 45 Prozentsei das Geschäft „stark bis sehr stark“ gefährdet, 38 Prozent derBefragten sehen sich als „mittelmäßig“ bedroht an. Bei einzelnenArtikeln könne es zu Lieferproblemen kommen, weil Teile aus Asienfehlten. Generelle Lieferprobleme aber gebe es nicht.

© dpa-infocom, dpa:220926-99-900652/4

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