Veröffentlicht am 01.06.2022 10:51

Tipps zum Kauf einer Küchenspüle

Nachhaltig: Am Ende ihres Lebenszyklus kann die Granitspüle in einen Recycling-Kreislauf zurückgeführt werden. (Foto: AMK/dpa-tmn)
Nachhaltig: Am Ende ihres Lebenszyklus kann die Granitspüle in einen Recycling-Kreislauf zurückgeführt werden. (Foto: AMK/dpa-tmn)
Nachhaltig: Am Ende ihres Lebenszyklus kann die Granitspüle in einen Recycling-Kreislauf zurückgeführt werden. (Foto: AMK/dpa-tmn)

Es gibt sie aus Edelstahl, Keramik oder Granit: Küchenspülen. Je nach Materialwahl haben die Spülen unterschiedliche Vorteile, und fügen sich optisch anders in die Gesamtküche ein.

Die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche (AMK), die aus über 140 Herstellern und Dienstleistern der Branche besteht, erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Materialien.

Kratzer, Fingerabdrücke, Säuren, ein Wechsel zwischen großer Hitze und Kälte - das alles ist bei Edelstahl kein Problem. Das Material ist extrem robust, widerstandsfähig und langlebig. Zudem sind Edelstahloberflächen lebensmittelecht, säure- sowie laugenbeständig - ein weiterer Vorteil, denn so kann man die polierte Flächen leicht reinigen. Kein Wunder, dass Edelstahl oft in Profiküchen vorkommt.

Spülen aus Keramik sind stoß- und schlagfest, lebensmittelecht, robust und säurebeständig. Auch Hitze und Kälte sind kein Problem. Moderne Versionen sind aus Feinsteinzeug. Bei diesen Spülen gibt es ein breites Farbspektrum, sowie glänzende und matte Oberflächen. Das Material ist pflegeleicht - wer jedoch stark kalkhaltiges Wasser hat, sollte Marken-Produkte mit Spezialversiegelungen wählen.

Granit ist extrem hart - und so auch sehr strapazierfähig, bruch- und kratzfest. Die Auswahl an außergewöhnlichen Farben ist bei Granit-Spülen aus Quarzkomposit besonders groß. Das Material ist praktischerweise farb- und UV-beständig. Glatte Oberflächen sind angenehm temperiert. Gleichzeitig sind sie unempfindlich gegenüber Hitze oder Kälte. Das Material ist zudem sehr nachhaltig - es besteht zu 99 Prozent aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen und kann am Ende in einen geschlossen Recycling-Kreislauf zurückgeführt werden.

© dpa-infocom, dpa:220601-99-505414/2

north