Veröffentlicht am 21.06.2022 14:36

Sekundenschlaf am Steuer kostet Lkw

Ein 54-Jähriger ist nach eigenen Angaben am Steuer seines Sattelzugs eingenickt. Sein Lkw hat nur noch Schrottwert.

In der Nacht zum Dienstag gegen 0.20 Uhr kam der Fahrer im Bereich der Anschlussstelle Ansbach mit seinem Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Betontrennwand und landete im Grünstreifen. Der Fahrer überstand den Unfall leicht verletzt.

An seinem Fahrzeug entstand nach Einschätzung der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden. Der Zeitwert wird von den Ordnungshütern auf rund 250.000 Euro beziffert. Der Sachschaden an der Sicherungseinrichtung dürfte sich auf weitere 15.000 Euro summieren.

Der 54-Jährige räumte bei der Unfallaufnahme gegenüber der Polizei ein, kurz eingeschlafen zu sein. Gegen ihn wurde deshalb ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Bergung des Unfallfahrzeugs durch eine Spezialfirma zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Dabei kam es phasenweise zu Verkehrsbehinderungen in diesem Streckenabschnitt.

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