Veröffentlicht am 28.06.2022 13:50

Scholz: Kein „Diktatfrieden“ Russlands im Ukraine-Krieg

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beim G7-Gipfel. (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beim G7-Gipfel. (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beim G7-Gipfel. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Bundeskanzler Olaf Scholz sieht eine faire Einigung Russlands mit der Ukraine für ein Ende des Krieges als Voraussetzung für ein Aufheben der internationalen Sanktionen. „Gegenwärtig ist ja doch leider zu beobachten, dass Russland mit unveränderter Brutalität den Krieg fortführt“, sagte Scholz am Dienstag zum Abschluss des G7-Gipfels in Bayern. Der russische Präsident Wladimir Putin müsse wissen, „dass ohne eine faire Vereinbarung mit der Ukraine auch die Sanktionen alle immer weiter da sein werden“. Einen „Diktatfrieden“ könne es nicht geben.

Der Bundeskanzler betonte: „Alle Sanktionen, die wir wegen der Annexion der Krim verhängt haben, sind noch da. Alle Sanktionen, die wir wegen des angezettelten Aufstands im Osten des Donbass verhängt haben, sind noch da. Und das gleiche gilt auch für alle Entscheidungen, die wir getroffen haben, jetzt im Hinblick auf die neueren Sanktionen, die viel umfassender sind.“

© dpa-infocom, dpa:220628-99-831515/2

north