Veröffentlicht am 08.12.2022 12:41

Positives Jahresergebnis für Bistum Würzburg

Blick auf den Eingang am Bischofshaus des Bistums Würzburg in Würzburg. (Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa/Archivbild)
Blick auf den Eingang am Bischofshaus des Bistums Würzburg in Würzburg. (Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa/Archivbild)
Blick auf den Eingang am Bischofshaus des Bistums Würzburg in Würzburg. (Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Das Bistum Würzburg hat es aus den roten Zahlen geschafft. Erstmals seit 2017 habe man im Jahresergebnis 2021 wieder einen Überschuss erreicht - und zwar von rund 300.000 Euro, teilte die unterfränkische Diözese am Donnerstag mit. 2020 habe man noch einen Fehlbetrag von mehr als 5,6 Millionen Euro registriert. 2019 gab es einen Rekordverlust von etwa 40 Millionen Euro.

„Die Wegmarke stimmt. Doch es stehen noch schwierige und herausfordernde Jahre mit Blick auf zurückgehende Bistumsfinanzen und steigende Kosten vor uns. Vieles wird nicht mehr wie bisher weitergeführt werden können. Aber gemeinsam werden wir dies schaffen und an einer zukunftsfähigen Kirche bauen“, sagte Generalvikar Jürgen Vorndran.

Es sei in allen Hauptabteilungen ein ausgeprägtes Kostenbewusstsein etabliert worden, sagte Finanzdirektor Sven Kunkel. Die Ausgaben aller Hauptabteilungen seien unter den geplanten Budgets geblieben. Zudem sind die Einnahmen aus der Kirchensteuer im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 gestiegen - von 169 Millionen auf 176 Millionen Euro.

Der Diözese Würzburg gehörten nach Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz 2021 knapp 690.000 Katholikinnen und Katholiken an.

© dpa-infocom, dpa:221208-99-827619/2

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