Veröffentlicht am 27.05.2022 16:56

Pkw-Fahrerin auf der Bundesstraße 102 km/h zu schnell

Regelmäßige Tempomessungen in der gesamten Region gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei. (Foto: Manfred Blendinger)
Regelmäßige Tempomessungen in der gesamten Region gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei. (Foto: Manfred Blendinger)
Regelmäßige Tempomessungen in der gesamten Region gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei. (Foto: Manfred Blendinger)

Mit 172 km/h ist eine Pkw-Fahrerin in Ansbach von der Polizei gemessen worden. Erlaubt sind an dieser Stelle nur 70 km/h. Für die Frau bedeutet dies eine Geldbuße von siebenhundert Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Fünf Stunden lang hat die Polizei am Mittwoch an der Bundesstraße 14 am östlichen Ansbacher Stadtrand gemessen. Die vierspurige Fahrbahn ist vor einer Ampelanlage auf 70 km/h beschränkt, damit Autofahrer bei Rotlicht rechtzeitig anhalten können. Über die Ampelanlage ist der Verkehr in ein Wohn- und Kasernengebiet der US-Armee an die B14 angebunden.

Die Verkehrspolizei hat kurz vor dem Ortsteil Obereichenbach zwischen 6 und 11 Uhr rund 1500 Kraftfahrzeuge gemessen. Fast jeder zehnte Wagenlenker war zu schnell. 70 erwartet ein Verwarnungsgeld, gegen 86 wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zwei Fahrern droht ein Fahrverbot. Dazu gehört ein Pkw-Fahrer, der mit 118 km/h geblitzt wurde.

Die Polizei hofft, dass die Auszeiten zum Nachdenken genutzt werden. Offenbar sei vielen immer noch nicht klar, wie sehr sich die Bremswege verlängern, sagte ein Sprecher der Verkehrspolizei. Er liege bei rund 39 Metern, wenn die maximal zulässigen 70 km/h eingehalten werden. Bei der Geschwindigkeit der Pkw-Fahrerin von 172 km/h wachse der Bremsweg auf rund 186 Meter. Damit wäre ein schwerer Zusammenstoß bei einer roten Ampel unvermeidlich.

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