Veröffentlicht am 19.05.2022 16:27

Ohne NHL-Stürmer Stützle gegen Dänemark?

Deutschlands Tim Stützle hatte sich beim Spiel gegen Frankreich verletzt. (Foto: Martin Meissner/AP/dpa)
Deutschlands Tim Stützle hatte sich beim Spiel gegen Frankreich verletzt. (Foto: Martin Meissner/AP/dpa)
Deutschlands Tim Stützle hatte sich beim Spiel gegen Frankreich verletzt. (Foto: Martin Meissner/AP/dpa)

Wird NHL-Stürmer Tim Stützle ausfallen? Werden die Neuankömmlinge direkt zum Einsatz kommen? Vor dem vierten WM-Vorrundenspiel des deutschen Eishockey-Nationalteams in Finnland stehen Personalfragen im Mittelpunkt.

Gegen Dänemark soll der Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm heute in Helsinki (15.20 Uhr/Sport1 und MagentaSport) ein womöglich sehr entscheidender Schritt Richtung Viertelfinal-Qualifikation gelingen.

Die Ausgangslage

Nach drei Abendspielen am Freitag, Samstag und Montag und zwei spielfreien Tagen sind die deutschen Eishockey-Cracks erstmals am Nachmittag dran. Mit zwei Siegen aus drei Vorrundenspielen ist das Team des Deutschen Eishockey-Bunds auf Kurs, kann sich aber noch steigern. Die Siege gegen die Slowakei (2:1) und Frankreich (3:2) wurden mit einem Tor Unterschied perfekt gemacht.

Der Gegner

Dänemark steht als Zehnter in der Weltrangliste genau hinter Deutschland (9.) und ist in der Gruppe ein direkter Konkurrent um einen Viertelfinalplatz. Bei den Olympischen Spielen erreichten die Dänen - anders als das DEB-Team - die Runde der besten Acht. Die bisherigen Ergebnisse der Mannschaft mit dem früheren langjährigen NHL-Profi Frans Nielsen, der mit den Eisbären Berlin gerade Meister wurde, in Helsinki: 9:1 gegen Kasachstan, 0:6 gegen die Schweiz, 2:1 gegen Italien.

Die Statistik

Die vergangenen fünf WM-Duelle seit 2011 zwischen Deutschland und Dänemark endeten nur mit einem Tor Unterschied oder in der Verlängerung oder im Penaltyschießen. Nur zwei davon gingen an die Deutschen: 2019 und 2012 jeweils mit 2:1.

Das Personal

Ausnahmestürmer Stützle ist nach seiner Verletzung vom Sieg gegen Frankreich fraglich. Als neue Alternativen kommen Stürmer Lukas Reichel und Verteidiger Leon Gawanke, beide aus der zweitklassigen nordamerikanischen Profiliga AHL, erst am Donnerstag in Helsinki an. Ob sie schon spielen, ist ebenfalls fraglich.

Das sagt Bundestrainer Toni Söderholm

„Die haben beim letzten Turnier schon gut abgeliefert als Mannschaft“, sagte der 44 Jahre alte Finne mit Blick auf Olympia: „Es wird ein sehr intensives Spiel, die Dänen spielen ziemlich körperbetont, die haben ein paar größere Spieler. Der Kern ist seit ein paar Jahren zusammen.“

Die Perspektive

Gleich am Freitag (15.20 Uhr/Sport1 und MagentaSport) ist ein Sieg gegen Außenseiter Italien Pflicht. Am Sonntag geht es gegen Kasachstan. Die Gruppenphase endet am Dienstag gegen die Schweiz. Jeweils die ersten Vier der beiden Gruppen erreichen das Viertelfinale.

© dpa-infocom, dpa:220518-99-343558/3

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