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Tierschutz

Wildkatzen: Kitten im Wald nicht mit nach Hause nehmen

Sie sehen aus wie große Hauskatzen, sind aber geschützte Waldbewohner: Wildkatzen leben inzwischen auch in urbanen Wäldern. Spaziergänger werden oft unbeabsichtigt zur echten Bedrohung.

Wildkatzen-Kitten nicht mit nach Hause nehmen
Sie sehen Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich: Wildkatzen-Kitten sollten beim Waldspaziergang nicht mit nach Hause genommen werden. Foto: Thomas Stephan/BUND/dpa-tmn
17.05.2021 17:27 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Vermeintlich herrenlose Kätzchen im Wald nicht auflesen und mitnehmen! Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hin. Oft handelt es sich dabei um geschützte Wildkatzen. Sind sie alleine, befindet sich die Mutter in der Regel auf der Jagd. Wildkatzen-Babys sehen gräulich-bräunlich getigerten Hauskatzen zum Verwechseln ähnlich, sollten aber unbedingt im Wald verbleiben.

In Menschenhand drohen den Tieren gefährliche Hauskatzen-Krankheiten. Zudem steht den Findlingen ein mühevoller Weg der Wiederauswilderung bevor, der oft nicht gelingt. Schutz brauchen die Tiere trotzdem: Am besten können Spaziergänger dazu beitragen, indem sie Abstand halten und ihre Hunde anleinen, so der BUND.

© dpa-infocom, dpa:210517-99-634788/2

BUND-Informationen zur Wildkatze

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