RATGEBER: Tiere

Nur als «Arbeitsessen»

So wird Trockenfutter für Katzen nicht zum Dickmacher

Macht Trockenfutter Katzen krank? Nur wenn sie dadurch verfetten, sagt Tierärztin Sabine Schroll. Als ergänzende Beigabe sei es durchaus sinnvoll.

Katze spielt
Trockenfutter sollte es für Katzen nur als Belohnung geben. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
17.01.2020 12:52 Uhr

München (dpa/tmn) - Katzen sind reine Fleischfresser - und das haben sie am liebsten frisch. Trockenfutter hat bei Tierbesitzern aufgrund des Getreideanteils einen schweren Stand. In einer katzengerechten Ernährung kann Trockenfutter aber durchaus Einsatz finden.

Das erklärt Tierärztin Sabine Schroll in der Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 2/ Februar 2020). Da Katzen nicht wie Hunde für wenige große Mahlzeiten pro Tag ausgerüstet sind, ist es wichtig, dass sie regelmäßig die Möglichkeit zum Fressen haben, also mindestens alle zwei Stunden.

Nassfutter bleibt nur kurz attraktiv und ist schnell abgestanden. Tierärztin Schroll spricht sich daher für Trockenfutter als sinnvolles Zusatzangebot aus, sofern es als «Arbeitsessen» eingesetzt wird. Hier bieten sich zum Beispiel Spielzeuge mit Futterfüllung an, die die Tiere auch geistig fordern.

Das Trockenfutter im Napf zur Verfügung zu stellen, sei nicht sinnvoll, da die energiereiche Nahrung bei ständiger Verfügbarkeit schnell zu Übergewicht führt.



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