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Fertigbau

Jedes fünfte Ein- und Zweifamilienhaus kommt aus der Fabrik

Immer mehr Ein- und Zweifamilienhäuser werden in Fertigbauweise errichtet. Jedoch gibt es bei der Anzahl regionale Unterschiede. Das zeigt eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes.

Ein- und Zweifamilienhaus aus der Fabrik
Im vergangenen Jahr wurde gut jede fünfte Baugenehmigung für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Fertigbauweise erteilt, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau berichtet. Foto: Jan Woitas/ZB/dpa
24.03.2020 12:30 Uhr

Bad Honnef (dpa) - Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise werden in Deutschland immer beliebter. Im vergangenen Jahr wurde gut jede fünfte Baugenehmigung in diesem Segment für ein Fertighaus erteilt, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes berichtete.

Demnach wurden 2019 in Deutschland knapp 102.000 neue Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt. Davon waren gut 21.000 Fertighäuser, etwa 3000 mehr als 2018. In den vergangenen zehn Jahren habe sich damit der Fertighausanteil an allen Baugenehmigungen von etwa 15 auf knapp 21 Prozent erhöht.

Bei der Beliebtheit von Fertighäusern in Holzbauweise gibt es ein Süd-Nord-Gefälle. In Baden-Württemberg und Hessen entfielen mehr als 30 Prozent der Baugenehmigungen auf Häuser, die vorgefertigt aus der Fabrik kommen. In Niedersachsen waren es nur 8 Prozent, im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen betrug der Fertighausanteil 14,4 Prozent.



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