Veröffentlicht am 08.08.2022 14:23

Nach Verfolgungsjagd: Motorradfahrer stellt sich der Polizei

Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)
Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)
Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Nachdem ein Motorradfahrer vor der Polizei in Niederbayern geflüchtet war, hat er sich den Beamten gestellt. Der 39-Jährige und vier weitere Fahrer hatten am Sonntagvormittag die Anhaltesignale ignoriert, wie die Polizei mitteilte. Die Gruppe fuhr stattdessen auf der Bundesstraße 85 nahe Patersdorf (Landkreis Regen) mit bis zu 220 Stundenkilometern in Richtung Passau davon. Die Polizei sucht nun weiter nach Zeugen, die Angaben zur Fahrweise der Motorrad-Gruppe machen können.

Die Polizisten richteten eine Straßensperre bei Rinchnach (Landkreis Regen) ein und konnten drei aus der Gruppe im Alter zwischen 23 und 54 Jahren vorläufig festnehmen. Zwei Fahrer fuhren jedoch um die Sperre herum und wurden bei Grafenau (Landkreis Freyung-Grafenau) angehalten. Einer stellte sich, der andere fuhr nach kurzem Zögern weiter. Hierbei fuhr er so dicht an einem Polizisten vorbei, dass dieser leicht am Arm verletzt wurde.

Nach dem letzten Flüchtigen hatte die Polizei noch bis in den Nachmittag gefahndet. Der 39-Jährige stellte sich schließlich selbst der Polizei. Ein Atemalkoholtest ergab bei einem aus der Gruppe den Wert von mehr als ein Promille. Zwei weitere waren leicht alkoholisiert. Gegen die Gruppe wird nun unter anderem wegen eines illegalen Fahrzeugrennens ermittelt. Bei vier der Tatverdächtigen seien die Führerscheine sicher gestellt worden, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:220808-99-316114/2

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