Veröffentlicht am 05.08.2022 13:44

Mehrere Seen in Oberfranken wegen Blaualgen gesperrt

Ein Blaualgenteppich am Ufer eines Sees. (Foto: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild)
Ein Blaualgenteppich am Ufer eines Sees. (Foto: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild)
Ein Blaualgenteppich am Ufer eines Sees. (Foto: Uwe Zucchi/dpa/Symbolbild)

In Oberfranken sind wegen Blaualgen zwei weitere Seen für Badegäste gesperrt worden. Betroffen sind der Ortswiesensee bei Lichtenfels und der Badesee Breitengüßbach nördlich von Bamberg, wie die zuständigen Landratsämter am Freitag mitteilten. Erst vor wenigen Tagen informierte die Gemeinde Döhlau bei Hof, dass auf das Baden im Quellitzsee verzichtet werden solle. Bereits seit Mitte Juli müssen Badegäste aufs Schwimmen im Baggersee Ebing (nördlich Bamberg) verzichten.

Blaualgen sind bei Sommerhitze keine Seltenheit. Sie können vor allem bei Kindern und bei Haustieren zu Erbrechen führen, wenn das Wasser getrunken wird. Sie entstehen bei hohen Temperaturen und hohem Nährstoffgehalt im Wasser, der etwa entsteht, wenn Kunstdünger aus der Landwirtschaft oder Fäkalien aus Kläranlagen eingespült werden.

© dpa-infocom, dpa:220805-99-286526/3

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