Veröffentlicht am 04.07.2022 16:07

Mehr als 2000 Ehrenamtliche halfen beim G7-Gipfel

Arbeiter transportieren vor dem G7 Tagungsort Schloss Elmau Kunstrasen weg. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)
Arbeiter transportieren vor dem G7 Tagungsort Schloss Elmau Kunstrasen weg. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)
Arbeiter transportieren vor dem G7 Tagungsort Schloss Elmau Kunstrasen weg. (Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Beim G7-Gipfel waren neben tausenden Polizisten auch gut 3000 nicht-polizeiliche Helfer im Einsatz, mehr als 2000 davon ehrenamtlich. Die Helfer hätten hervorragende Arbeit geleistet und maßgeblich dazu beigetragen, dass der Gipfel überhaupt stattfinden konnte, sagte der Landrat von Garmisch-Partenkirchen, Anton Speer (Freie Wähler), am Montag.

Allein vom Technischen Hilfswerk (THW) waren gut 1100 Ehrenamtliche rund um den Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen unterwegs, wie die Organisation mitteilte. Das THW stellte zudem rund 80 Diesel-Aggregate sowie mehr als 850 Scheinwerfer und Strahler, die rund um den Gipfelort für Licht und damit für Sicherheit sorgten.

Rund 280 Bergwachtler unterstützten die Polizei bei ihrem Einsatz im Bergland - und begleiteten Demonstranten auf einer Demo-Wanderung Richtung Schloss Elmau in sengender Hitze. An drei Stellen hatten die Bergwachtler Versorgungsstationen mit insgesamt 600 Liter Wasser aufgebaut, für die Demonstranten, aber auch für Polizisten und Journalisten. „Als Bergwacht sind wir unserer Rolle gerecht geworden, für alle da zu sein“, sagte Heinz Neiber von der Bergwacht Bayern.

Während der Gipfeltage mussten die Bergwacht-Helfer bei idealem Bergwetter auch zu mehr als einem Dutzend anderer Einsätze in der Region ausrücken, unter anderem zu einer Rettung an der Zugspitze und einem tödlichen Absturz zweier Kletterer.

Die Bundeswehr half mit rund 300 Kräften. Unter anderem shuttelte sie mit Helikoptern Journalisten vom Medienzentrum zum Luftlinie etwa zehn Kilometer entfernten Tagungsort Schloss Elmau. Genaue Zahlen der Flüge und der Kosten wurden nicht genannt. Die Feuerwehr sicherte unter anderem die Flugplätze ab. Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises waren mit rund 600 Ehrenamtlichen im Einsatz, sie leisteten knapp 1500 Schichten mit insgesamt fast 18.000 Stunden. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) war mit mehreren Hundert Kräften dabei.

Zum zweiten Mal nach 2015 hatten sich vom 26. und 28. Juni die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten auf Schloss Elmau getroffen.

© dpa-infocom, dpa:220704-99-905481/2

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