Veröffentlicht am 24.06.2022 14:49

Initiative fordert Schutz vor sexueller Gewalt an Kindern

Fahnen Deutschlands (l-r), der Europäischen Union und des G7 Gipfels wehen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Fahnen Deutschlands (l-r), der Europäischen Union und des G7 Gipfels wehen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Fahnen Deutschlands (l-r), der Europäischen Union und des G7 Gipfels wehen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Kurz vor dem G7-Gipfel hat die Initiative „Brave Movement“ den sieben Staaten der Gruppe ein vernichtendes Zeugnis beim Schutz vor sexuellen Übergriffen auf Kinder ausgestellt. „Die neu veröffentlichten Daten belegen, dass es in allen G7-Ländern an Fortschritten mangelt, wenn es um die Beendigung sexueller Gewalt in der Kindheit geht“, sagte Paul Zeitz, Mitgründer der Initiative, am Freitag in München. „Brave Movement“ fordert weltweite Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt an Kindern.

Kein G7-Land verfüge laut der Organisation über angemessene Schutzmaßnahmen, um ein sicheres Internet zu schaffen, das frei von allen Formen sexueller Gewalt sei. Auch habe keiner der G7-Staaten einen umfassenden nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung sexueller Gewalt in der Kindheit, welcher Prävention, Heilung und Strafverfolgung angemessen berücksichtigt. Deutschland habe als einziges Land einen nationalen Betroffenenrat eingerichtet.

Das G7-Treffen findet vom 26. bis 28. Juni zum zweiten Mal im Luxushotel Schloss Elmau in Bayern statt.

© dpa-infocom, dpa:220624-99-786323/2

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