Veröffentlicht am 03.09.2022 12:27

Imker zündet 400 Quadratmeter Wald an

Gegen den Imker laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung (Symbolbild). (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)
Gegen den Imker laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung (Symbolbild). (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)
Gegen den Imker laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung (Symbolbild). (Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Vermutlich durch unsachgemäße Berauchung eines Bienenstocks hat ein Imker in Rheinland-Pfalz rund 400 Quadratmeter Wald angezündet. Dabei atmete der 42-Jährige am Freitagnachmittag Rauchgase ein, wie die Polizei mitteilte. Er wurde vor Ort medizinisch behandelt und danach in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen den Imker laufen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung. 55 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen hätten die Flammen im Ort Gleisweiler bekämpft. Der Brand entstand den Angaben zufolge nahe einer Privatklinik.

Rauch im Bienenstock ermöglicht dem Imker ein ruhiges Arbeiten am Bienenvolk, denn der Rauch wird von den Tieren als Bedrohung empfunden. Er führt dazu, dass die Bienen sich auf eine Flucht aus dem Stock vorbereiten. Sie füllen ihre Honigmägen und sind dabei so abgelenkt, dass der Imker ungestört arbeiten kann.

© dpa-infocom, dpa:220902-99-612339/3

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