Veröffentlicht am 21.05.2022 17:54

HSV-Kapitän mahnt trotz 1:0 bei Hertha: Kiel als Beispiel

Hamburgs Kapitän Sebastian Schonlau springt nach einer Partie im Volksparkstadion über die Bande. (Foto: Christian Charisius/dpa)
Hamburgs Kapitän Sebastian Schonlau springt nach einer Partie im Volksparkstadion über die Bande. (Foto: Christian Charisius/dpa)
Hamburgs Kapitän Sebastian Schonlau springt nach einer Partie im Volksparkstadion über die Bande. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Der Hamburger SV hat sich auf dem Weg zurück in die Fußball-Bundesliga eine gute Ausgangsposition verschafft, bleibt aber zurückhaltend.

So warnte HSV-Kapitän Sebastian Schonlau trotz des 1:0 (0:0)-Erfolgs der Norddeutschen im ersten Relegationsspiel beim Erstliga-16. Hertha BSC, sich vor dem zweiten Duell am Montag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) im heimischen Volksparkstadion zu sicher zu fühlen.

„Kiel sollte Warnung genug sein“, sagte der HSV-Abwehrchef und erinnerte an die Relegation des Nordrivalen Holstein vor einem Jahr. Damals schafften die Kieler im Hinspiel beim 1. FC Köln ebenfalls ein 1:0. Im Rückspiel war der Zweitligist gegen die Kölner chancenlos und verlor 1:5. Holstein blieb in der 2., der 1. FC Köln in der 1. Bundesliga.

„Am Montag geht es wieder von vorne los. Dann müssen wir mindestens die gleiche Leistung, wenn nicht mehr auf den Platz bringen“, betonte der 27-jährige Schonlau. „Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben, aber es ist nichts erreicht.“ Ludovit Reis (57. Minute) hatte am Donnerstagabend im Berliner Olympiastadion das Siegtor erzielt.

© dpa-infocom, dpa:220520-99-367153/2

north