Veröffentlicht am 10.08.2022 08:43

Holetschek: Seit Corona weniger Masern

Eine Spritze liegt auf einem Impfpass in Vorbereitung auf eine Schutzimpfung gegen Masern. (Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration)
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass in Vorbereitung auf eine Schutzimpfung gegen Masern. (Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration)
Eine Spritze liegt auf einem Impfpass in Vorbereitung auf eine Schutzimpfung gegen Masern. (Foto: Friso Gentsch/dpa/Illustration)

Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist nach Angaben von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) seit der Corona-Pandemie deutlich gesunken. In diesem Jahr seien bisher nur drei Masern-Infektionen registriert worden, im vergangenen Jahr zwei und anno 2020 auch nur zwölf. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung! Denn 2019 lag die Zahl der Infektionen im Freistaat noch bei 75 Infektionen und 2018 sogar bei 108 Infektionen“, sagte Holetschek am Mittwoch in München.

Die Corona-Schutzmaßnahmen und das reduzierte Reisen könnten den Trend unterstützt haben. Außerdem gilt seit März 2020 bundesweit das Masernschutzgesetz mit der Impfnachweispflicht in Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. Bei den Einschulungsuntersuchungen für das Schuljahr 2019/20 lag die Impfquote in Bayern bei 93 Prozent für die zweite Masern-Impfung.

© dpa-infocom, dpa:220810-99-335105/2

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