Veröffentlicht am 30.11.2022 15:24

Herbst mindestens drittwärmster seit Aufzeichnungsbeginn

Herbstlich verfärbte japanische Zierkirschen stehen im Hofgarten einer Residenz im Sonnenschein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Herbstlich verfärbte japanische Zierkirschen stehen im Hofgarten einer Residenz im Sonnenschein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)
Herbstlich verfärbte japanische Zierkirschen stehen im Hofgarten einer Residenz im Sonnenschein. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild)

Der Herbst 2022 war in Bayern ersten Auswertungen zufolge mindestens der drittwärmste seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Mit einer vorläufigen Durchschnittstemperatur von 10,1 Grad könne der Zeitraum zwischen September und einschließlich November sogar noch zum zweitwärmsten bayerischen Herbst seit Messbeginn werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in München mit. Um Klarheit zu bekommen, müssten die Experten aber noch letzte Daten auswerten.

Laut einem DWD-Sprecher wurde der wärmste bayerische Herbst im Jahr 2006 registriert - mit durchschnittlich 10,9 Grad. Auf Platz zwei lag bislang der Herbst 2014 mit 10,1 Grad. „Der Wert für dieses Jahr könnte sich aber nach der endgültigen Auswertung noch um ein Zehntelgrad ändern, daher könnte sich die Reihenfolge auch ändern“, sagte der DWD-Sprecher.

In jedem Fall lag die mittlere Herbsttemperatur in Bayern aber deutlich (2,2 Grad) über dem langjährigen Schnitt des Vergleichszeitraums 1961 bis 1990. Mit 248 Litern pro Quadratmeter fiel zudem mehr Niederschlag als im langjährigen Schnitt (204), gleichzeitig konnten sich die Bayern mit 350 Stunden über etwas mehr Sonnenschein freuen als im Mittel des Referenzzeitraums (335).

© dpa-infocom, dpa:221130-99-724467/2

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