Veröffentlicht am 30.09.2022 16:24

Heizöl in Kochelsee - wohl verunreinigte Stellen im Erdreich

Nach dem Auslaufen von Heizöl am Kochelsee weisen Sondierungen des Erdreichs auf drei verunreinigte Stellen hin. Das teilte das Landratsamt in Bad Tölz am Freitag mit. Die Untersuchungen dauerten weiter an. Erste Ergebnisse der Sachverständigen würden in etwa zehn Tage erwartet.

Seit einigen Tagen sind Experten mit Bagger und anderen Geräten damit beschäftigt ist, nach mögliche Verunreinigungen zu suchen. Spezielle Bodenproben sollen zeigen, wie weit die rund 600 Liter Öl in den Boden eingedrungen sind.

Das Heizöl war beim Auffüllen des Tanks eines Schwimmbads in Kochel am See (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im Boden versickert und teils in den See gelangt. Am Samstag hatte sich ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche ausgebreitet. Wie es genau dazu kommen konnte, wird weiterhin ermittelt. Das Heizöl soll beim Betanken eines Öltanks der Kristall-Therme Trimini aus technischen Gründen versickert sein.

Ob und inwieweit die Tier- und Pflanzenwelt beeinträchtigt ist, wird weiterhin beobachtet, bislang wurden weder kranke Fische noch Vögel gefunden.

Noch sind Ölsperren und Absperrungen ausgebracht. Solange diese noch auf dem See sind, sollten Wassersportlerinnen und -sportler großräumig Abstand zur Schadensstelle halten.

© dpa-infocom, dpa:220930-99-960626/2

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