Veröffentlicht am 24.11.2022 14:49

Heilbäder-Verband fürchtet Thermenschließungen

Besucher entspannen sich in den Becken. (Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)
Besucher entspannen sich in den Becken. (Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)
Besucher entspannen sich in den Becken. (Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)

Der Bayerische Heilbäderverband fürchtet angesichts der gestiegenen Energiepreise Thermenschließungen und fordert Hilfen von der Bundesregierung. „Unsere Kurorte und Heilbäder, die Kurbetriebe und andere Einrichtungen stehen vor massiven Preissteigerungen bei Strom und Gas“, sagte der Verbandsvorsitzende und Landrat von Wunsiedel, Peter Berek (CSU), am Donnerstag. „Diese werden sie ohne Hilfe nicht bewältigen können.“

Dadurch drohten „nicht nur Schließungen von Thermen oder anderen Betrieben“, sagte Berek. „Es droht die Zerschlagung von gewachsenen Strukturen im ländlichen Bayern, der Verlust von Arbeitsplätzen, und letztendlich ein massiver Schaden im Gesundheitswesen, der nicht mehr zu reparieren ist.“ Gleichzeitig wisse man nicht, welche Strom- und Gaspreisbremsen für die Bäder kämen, kritisierte er.

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