Veröffentlicht am 04.10.2022 18:13

Hecking setzt auf Weinzierls „gewisse Gelassenheit“

Sportvorstand Dieter Hecking (r) stellt bei einer Pressekonferenz Trainer Markus Weinzierl vor. (Foto: Daniel Löb/dpa)
Sportvorstand Dieter Hecking (r) stellt bei einer Pressekonferenz Trainer Markus Weinzierl vor. (Foto: Daniel Löb/dpa)
Sportvorstand Dieter Hecking (r) stellt bei einer Pressekonferenz Trainer Markus Weinzierl vor. (Foto: Daniel Löb/dpa)

Der 1. FC Nürnberg setzt auf seinem Weg aus der Krise in der 2. Fußball-Bundesliga auf die Erfahrung und Ruhe seines neuen Trainers Markus Weinzierl. „Uns war klar, dass wir in der Situation sind, wo Erfahrung zählt. Wo auch eine gewisse Gelassenheit da sein muss, um der Mannschaft wieder Stabilität einzuverleiben“, sagte Nürnbergs Sportvorstand Dieter Hecking bei der Vorstellung Weinzierls am Dienstag.

Weinzierl gilt als profunder Kenner der 1. und 2. Bundesliga. Nachdem der Niederbayer Jahn Regensburg in die Zweitklassigkeit geführt hatte, etablierte er Augsburg im Oberhaus. Auch beim FC Schalke und dem VfB Stuttgart stand Weinzierl an der Seitenlinie. Der Straubinger war Heckings absoluter Wunsch-Kandidat.

„Das war mein erster und einziger Anruf. Ich bin sehr froh, dass gleich der erste Anruf ins Ziel geschossen hat“, sagte Hecking. „Weil es wäre nicht gut gewesen, wenn wir jetzt mit drei, vier, fünf Kandidaten erstmal sprechen und dann vergeht viel Zeit und die Mannschaft verliert vielleicht noch mehr die innere Ruhe.“

Das zu Saisonbeginn ausgegebene Ziel der FCN-Führung - Platz eins bis sechs - will Hecking erstmal hinten anstellen. „Die Situation, wie sie ist, müssen wir erstmal annehmen. Bis zur Winterpause wünsche ich mir, dass wir konstant punkten“, sagte der 58-Jährige. Vor dem elften Spieltag stehen die ambitionierten Franken auf Platz 14.

© dpa-infocom, dpa:221004-99-05197/3

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