Veröffentlicht am 28.09.2022 19:34

Falsche Schuhe und falsche Schwestern

Michel Belcijan, Betriebsleiter der Aicher Ambulanz, auf der Sanitätswache auf der Wiesn. (Foto: Sabine Dobel/dpa/Bildarchiv)
Michel Belcijan, Betriebsleiter der Aicher Ambulanz, auf der Sanitätswache auf der Wiesn. (Foto: Sabine Dobel/dpa/Bildarchiv)
Michel Belcijan, Betriebsleiter der Aicher Ambulanz, auf der Sanitätswache auf der Wiesn. (Foto: Sabine Dobel/dpa/Bildarchiv)

Schlechtes Wetter, falsches Schuhwerk: Das sorgt einmal mehr für Arbeit auf der Wiesn-Sanitätswache. Gleich zwei Oktoberfest-Besucherinnen, eine aus Orlando in den USA und eine aus dem Münchner Ortsteil Pasing, warteten dort mit Verletzungen an den Füßen am Dienstag auf Behandlung.

Beide saßen mit blutigen großen Zehen nebeneinander - und stellten dabei fest, dass sie nicht nur beide den rechten großen Zeh verletzt, sondern auch die gleiche Nagellack-Farbe gewählt hatten, wie die Aicher Ambulanz am Mittwoch mitteilte.

„We are sisters in toe“, rief die US-Amerikanerin - das bedeutet in etwa: „Wir sind Schwester, was die Zehen betrifft.“ Die Pasingerin reagierte weniger euphorisch: „Nix Sisters. Wir sind beide stupid Beefanimals“, zitierte der Sprecher der Ambulanz, Markus Strobl, die Antwort der Münchnerin. Er mutmaßte, sie habe wohl gemeint: „Wir sind beide dumme Rindviecher.“

© dpa-infocom, dpa:220928-99-934888/2

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