Veröffentlicht am 22.05.2022 12:47

Erster „Tag des Schwimmabzeichens“: Kinder legen Prüfung ab

Schwimmabzeichen liegen in einem Schwimmbad auf einem Startblock. (Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)
Schwimmabzeichen liegen in einem Schwimmbad auf einem Startblock. (Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)
Schwimmabzeichen liegen in einem Schwimmbad auf einem Startblock. (Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)

Beim ersten „Tag des Schwimmabzeichens“ haben Kinder und Erwachsene in mehr als 30 bayerischen Kommunen ihr Können im Wasser prüfen lassen. Mit dem Aktionstag wollten DLRG und Landesschwimmverbände in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz für sicheres Schwimmen werben, weil viele Kinder dies inzwischen nicht mehr gut genug beherrschen.

In einem Nürnberger Freibad händigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) etwa zehn Kindern nach bestandener Herausforderung ihre „Seepferdchen“ aus. Dafür hatte er sich zwar nicht selber zum Schwimmen umgekleidet, zog aber seine Schuhe aus und krempelte die Hosenbeine hoch.

Offiziell „Frühschwimmer“ genannt, bedeutet das Seepferdchen-Abzeichen laut DLRG noch nicht, dass man sicher schwimmen kann. Die Kinder müssen lediglich 25 Meter schwimmen, nach einem Ring tauchen und die Baderegeln kennen. So wurden die Nürnberger Kinder denn auch gefragt, ob man andere ins Wasser schubsen darf - die erwartete Antwort lautete „nein“.

Die DLRG geht davon aus, dass rund 60 Prozent aller Kinder nach der Grundschule nicht sicher schwimmen können, mit steigender Tendenz wegen ausgefallener Schwimmkurse während der Corona-Pandemie.

© dpa-infocom, dpa:220522-99-386532/2

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