Veröffentlicht am 30.11.2022 11:11

Ermittler: Anklage gegen mutmaßlichen Darknet-Drogenhändler

Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. (Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. (Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. (Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. (Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild)

Ermittler haben Anklage gegen einen mutmaßlichen Darknet-Drogenhändler aus der Oberpfalz erhoben. Der 20-Jährige aus dem Landkreis Schwandorf soll von Anfang 2020 bis Februar 2022 auf einer illegalen Plattform im verborgenen Teil des Internets mehr als 160.000 Euro mit dem Verkauf von Drogen eingenommen haben, teilte die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelte Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) am Mittwoch mit.

Unter anderem soll der wegen ähnlicher Delikte schon vorbestrafte Mann als eine Art Vermittler Kokain, Heroin und Crystal Meth verkauft haben. Die Drogen seien dann von anderen Händlern direkt an die Käufer geliefert worden.

Der 20-Jährige sitzt den Angaben zufolge seit März 2022 in Untersuchungshaft. Die Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, weil er für seine insgesamt mehr als 1000 Geschäfte unter anderem die inzwischen geschlossene Plattform „DarkMarket“ nutzte. Sollte das Amtsgericht Amberg die Anklage zulassen, muss sich der Mann wegen Drogenhandels mit nicht geringen Mengen verantworten.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-720331/2

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