Veröffentlicht am 30.11.2022 21:17

Motiv nach Messerangriff mit zwei Verletzten weiter unklar

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. (Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. (Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. (Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Nach einem Messerangriff in Oberbayern mit zwei Verletzten ist das Motiv für die Tat weiter unklar. Die Ermittlungen zu der Tat in Neufahrn bei Freising seien „in einem frühen Stadium“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zumindest gebe es bisher aber keine Hinweise auf eine politische Motivation. Der 51 Jahre alte mutmaßliche Angreifer sitzt inzwischen wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Der Mann hatte sich den Angaben zufolge am Dienstagabend augenscheinlich verwirrt und betrunken zunächst auffällig zwischen geparkten Fahrzeugen versteckt und eine Autofahrerin am Einparken gehindert. Als ihn drei Passanten darauf ansprachen, soll der bislang in Deutschland nicht polizeibekannte Litauer unvermittelt ein Küchenmesser gezogen und auf die Männer eingestochen haben.

Ein 19 Jahre alter Schüler wurde dabei schwer verletzt und auf der Intensivstation behandelt. Lebensgefahr bestand am Donnerstag laut einem Polizeisprecher aber nicht mehr. Ein 29 Jahre alter Mann erlitt zudem oberflächliche Schnittverletzungen an der Hand und im Gesicht, ein dritter Mann blieb unverletzt.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-729443/3

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