Veröffentlicht am 01.10.2022 09:13

„Befreiender Moment“ für Mané, Kahn: „Man leidet ja mit ihm“

Sadio Mane (l) von München und Kerem Demirbay von Leverkusen kämpfen um den Ball. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Sadio Mane (l) von München und Kerem Demirbay von Leverkusen kämpfen um den Ball. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Sadio Mane (l) von München und Kerem Demirbay von Leverkusen kämpfen um den Ball. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)

Sechs Wochen hat Sadio Mané auf dieses Glücksgefühl warten müssen. Und als der neue Stürmerstar des FC Bayern München am Freitagabend seine Torflaute in der Fußball-Bundesliga beim 4:0 gegen Bayer 04 Leverkusen endlich überwunden hatte, da strahlte nicht nur er im Kreise seiner Teamkollegen auf dem Rasen der Allianz Arena. Auch oben auf der Tribüne war die Freude groß. „Ja, man leidet ja mit ihm mit“, sagte Bayern-Chef Oliver Kahn, der sich mächtig für den Angreifer freute.

Manés Linksschuss zum 3:0 war für alle beim deutschen Rekordmeister eine Erleichterung. „Er ist ein so großartiger Typ. Er arbeitet enorm viel. Dass er dann das Tor macht, das war eine ganz besondere Freude für uns“, berichtete Kahn. Es war das vierte Saisontor Manés. Beinahe hätte der Senegalese sogar gleich wieder einen Doppelpack bejubeln können. Aber sein zweites Tor nach der Pause wurde wegen eines vorangegangenen Foulspiels von Teamkollege Matthijs de Ligt nach Videobeweis vom Schiedsrichter zurückgenommen.

Trainer Julian Nagelsmann hatte vor dem Spiel auf einen „Knotenplatzer“ in Form eines Tores bei dem im Sommer vom FC Liverpool verpflichteten Mané gehofft. „Ob das der Knotenplatzer war, werden die nächsten Spiele zeigen“, sagte Nagelsmann nach Manés Tor-Comeback: „Das Tor war schon sehr wichtig für ihn.“ Nagelsmann bewertete es als einen „befreienden Moment“ für den Angreifer, der in München top in die Saison gestartet war.

© dpa-infocom, dpa:221001-99-966725/2

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