Veröffentlicht am 20.06.2022 08:46

Bayerns Coach Trinchieri: „Hoffe, dass Teufelskreis endet“

Bayerns Nihad Djedovic und Bayerns Trainer Andrea Trinchieri verfolgen das Geschehen. (Foto: Oryk Haist/dpa)
Bayerns Nihad Djedovic und Bayerns Trainer Andrea Trinchieri verfolgen das Geschehen. (Foto: Oryk Haist/dpa)
Bayerns Nihad Djedovic und Bayerns Trainer Andrea Trinchieri verfolgen das Geschehen. (Foto: Oryk Haist/dpa)

Bayern-Trainer Andrea Trinchieri hat nach dem verlorenen Basketball-Finale gegen Alba Berlin auch die Umstände im vergangenen Jahr beklagt. „Wir haben Dinge durchgemacht, von denen alle gar nichts mitbekommen haben. Deshalb bin ich sehr stolz, wie meine Mannschaft, wie sie trotz allem zusammengehalten hat - das war der große Erfolg dieser Saison, das definiert sie“, sagte Trinchieri nach dem 81:96 im vierten Bundesliga-Finale am Sonntag. Alba ist damit zum dritten Mal in Serie Meister, die Bayern beenden die Saison titellos.

„Sie haben die Trophäe gehoben und wir versuchen, mit den bitteren Gefühlen klarkommen. Das ist Sport, das ist das Leben. Aber das wäre ein oberflächlicher Blick auf das, was passiert ist“, sagte der italienische Trainer. Trinchieri verwies auf Paul Zipser, der sich vor einem Jahr einer Hirn-Operation unterziehen musste, und Leon Radosevic, der während der diesjährigen Finalserie ins Krankenhaus musste.

„Ich hoffe nur, dass dieser Teufelskreis endet, denn das hat bereits letztes Jahr angefangen, als die Sache mit Paul passierte. Er ist zurück, aber wirklich zurück ist er nicht“, ordnete Trinchieri ein. Bayern hat in dieser Saison über 80 Spiele absolviert. Man werde sich die ganze Pause damit beschäftigen, wie man sich besser auf so eine lange Saison in Bundesliga und Euroleague vorbereiten könne.

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