Veröffentlicht am 28.09.2022 15:18

Bayern-Basketballer hoffen auf Schub durch EM

Herbert Hainer, Präsident vom FC Bayern, kommt vor einem Spiel in die Allianz Arena. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Herbert Hainer, Präsident vom FC Bayern, kommt vor einem Spiel in die Allianz Arena. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)
Herbert Hainer, Präsident vom FC Bayern, kommt vor einem Spiel in die Allianz Arena. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild)

Präsident Herbert Hainer vom FC Bayern München hofft, dass der deutsche Basketball die EM-Begeisterung für sich nutzen kann. „Jetzt liegt es an uns und vor allem an der BBL, hier Konzepte zu entwickeln, wie wir diese Atmosphäre und Begeisterung in die Liga reinbringen und das umwandeln können in Zuschauer- und Fan-Begeisterung“, sagte Hainer am Mittwoch in München. Man brauche mehr Fernsehzeiten und mehr Medienpräsenz. „Auf alle Fälle war das eine Riesenwerbung für Basketball, und das deutsche Team hat es super gemacht.“ Die deutsche Mannschaft hatte EM-Bronze gewonnen.

Ziel für die Bayern-Basketballer, die am Samstag mit einem Heimspiel gegen ratiopharm Ulm in die Basketball-Bundesliga (BBL) starten, ist es, bis zum Ende „die Energie und Power“ zu haben, um die deutsche Meisterschaft gewinnen zu können, sagte Hainer. Zudem soll das Team von Trainer Andrea Trinchieri in der Euroleague wieder die Playoffs erreichen.

„Wir müssen schauen, dass wir die Spieler gesund halten und die Probleme, die wir letzte Saison hatten, so gut wie möglich in den Griff bekommen“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic. Dann könne man „am Ende da stehen, wo wir stehen wollen - nämlich an der Spitze“. In der Vorsaison hatten die Münchner mit zahlreichen Corona-Ausfällen zu kämpfen.

Hainer hofft nicht nur auf eine größere TV-Präsenz. „Ich glaube auch, dass wir mehr Basketball-Bundesligavereine in den großen deutschen Städten brauchen“, sagte er. Das sei alles nicht von heute auf morgen zu machen, aber dennoch möglich. „Ich erwarte schon von der BBL in Zusammenarbeit mit den Vereinen, dass diese Chance genutzt wird“, sagte Hainer.

© dpa-infocom, dpa:220928-99-932003/2

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