Veröffentlicht am 30.09.2022 07:06

Bayerische Städte und Kreise haben beste Zukunftsaussichten

Blick vom Olympiaberg auf die Münchner Innenstadt mit der Frauenkirche. (Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild)
Blick vom Olympiaberg auf die Münchner Innenstadt mit der Frauenkirche. (Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild)
Blick vom Olympiaberg auf die Münchner Innenstadt mit der Frauenkirche. (Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild)

Bayerische Städte und Kreise bleiben bei den wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland das Maß der Dinge. Sie belegen die bundesweit ersten vier Plätze im vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Prognos erstellten „Zukunftsatlas 2022“. Ganz vorne liegt demnach der Landkreis München, gefolgt von Erlangen, der Stadt München und Ingolstadt. Mit Starnberg auf Rang 9 ist die Hälfte der Top 10 in dem für das „Handelsblatt“ erstellten Ranking bayerisch.

Auch in der Breite liegen die bayerischen Landkreise und Städte gut. 44 von insgesamt 96 finden sich unter den 100 stärksten. Unter den 100 schwächsten sind es 5. Bayerische Schlusslichter sind der Studie zufolge Hof auf Rang 355 von 400, Wunsiedel auf 336 und Kronach auf 328. Auch sie haben demnach aber lediglich „leichte Risiken“. Regionen mit „hohen“ oder „sehr hohen Risiken“ fand Prognos im Freistaat nicht.

Langfristige Wachstumsmuster seien auch durch die Corona-Krise nicht zerstört worden, erläutern die Autoren. „Ökonomisch leistungsfähige Regionen wachsen auch nach der Krise wieder stärker.“ Diese Regionen würden von Krisen nur kurzfristig getroffen. „Ein Grund dafür ist, dass ihre Wirtschaft auf Wachstumsbranchen ausgerichtet ist.“ Schwierigkeiten hätten hingegen Kreise, in denen sich die Corona-Krise und strukturelle Probleme überlagern: alte Branchen, geringes Einkommen, alternde und schrumpfende Bevölkerung.

Für die Studie untersucht Prognos alle drei Jahre die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aller kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands - im Moment sind es 400. Dabei werden 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Arbeitsmarktlage, zur Demografie sowie zur sozialen Lage und zum Wohlstand berücksichtigt.

© dpa-infocom, dpa:220930-99-952701/2

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