Veröffentlicht am 01.12.2022 10:45

Bachwoche Ansbach: Das ist das Programm für 2023

2023 feiert die Bachwoche, dass sie seit 75 Jahren in Ansbach stattfindet. (Foto: Jim Albright)
2023 feiert die Bachwoche, dass sie seit 75 Jahren in Ansbach stattfindet. (Foto: Jim Albright)
2023 feiert die Bachwoche, dass sie seit 75 Jahren in Ansbach stattfindet. (Foto: Jim Albright)
2023 feiert die Bachwoche, dass sie seit 75 Jahren in Ansbach stattfindet. (Foto: Jim Albright)

Nach dem speziellen Corona-Jahrgang 2021 lautet „Normalität“ das inoffizielle Motto der Ansbacher Bachwoche. Intendant Dr. Andreas Bomba wartet mit sehr viel Bach auf: Bei fast der Hälfte aller Konzerte werden ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach aufgeführt, so die Pressemitteilung der Musikfestspiele.

2023 feiert das Festival zudem ein Jubiläum: „75 Jahre Bachwoche in Ansbach“. Der erste Jahrgang fand 1947 auf Schloss Pommersfelden statt. Ein Jahr später war das Musikfest bereits in Ansbach. 2023 beginnt die Bachwoche an Bachs Todestag, am 28. Juli. Sie dauert bis 6. August und bietet 38 Veranstaltungen.

Stammgäste und Premieren in Ansbach

Intendant Andreas Bomba hat renommierte Bach-Interpreten und internationale Ensembles zur Jubiläumsausgabe eingealden, darunter einige neue Gäste. Ihre Bachwochen-Premiere feiern: das englische Ensemble Solomon’s Knot, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen (Cello/Klavier), der neu gegründete Bundesjugendchor, die klassische Band Spark wie auch die amerikanische Pianistin Claire Huangci.

Zu den Stammgästen gehören: das Freiburger Barockorchester, das alleine und zusammen mit dem Windsbacher Knabenchor auftritt, die Gaechinger Cantorey unter ihrem Leiter Hans-Christoph Rademann oder der Cembalist und Dirigent Jörg Halubek mit seinem Ensemble il Gusto Barocco. Zum wiederholten Mal konzertieren in Ansbach auch der Pianist Evgeni Koroliov, der Schweizer Blockflötist Maurice Steger mit dem Barockorchester La Cetra sowie als Trio Christian Schmitt (Orgel), Matthias Höfs (Trompete) und die Sopranistin Christina Landshamer.

Bachwoche mehr als nur Musik

Mehr zu Bachs Leben und Werk sollen die täglichen Bach-Sprechstunden vermitteln. Zu Gast sind dort namhaften Wissenschaftler. Zurück ins Programm kehren beliebte Formate wie die Mitmach-Konzerte „Ansbach singt“ und „Ansbach klingt“ sowie die musikalische Landpartie, diesmal zum Residenzschloss nach Ellingen und das Jazzkonzert. Die Workshops für Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren werden nach der Corona-Zwangspause nun auch wieder angeboten.

Zwei programmatische Leitlinien ziehen sich durch die zehn Bachwochen-Tage in Ansbach. Einerseits werden sämtliche, selten zu hörende Bach-Toccaten in verschiedenen Konzerten gespielt. Zum anderen wird Bachs „Kunst der Fuge“, ein Spätwerk, das auch 1947 und 1948 einen bedeutungsvollen Platz im Programm hatte, zweimal aufgeführt: am Flügel von dem Pianisten Evgeni Koroliov und als Raum-Klang-Erlebnis in der St.-Johannis-Kirche mit dem Ensemble il Gusto Barocco.

Das detaillierte Programm findet sich auf der Homepage der Bachwoche. Der Vorverkauf startet am 13. Dezember.


Thomas Wirth
Thomas Wirth

Redakteur im Ressort „Kultur“

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